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Bitcoin Difficulty verstehen

Die Schwierigkeit den nächsten Bitcoin-Block zu finden und damit den Block-Belohnung (Reward) einzustreichen, steigt immer weiter, doch manchmal hat diese auch Rücksetzer. Ähnlich dazu steigt und sinkt die Hash-Rate. Doch die Zeitabstände zwischen den Blocks bleibt nahezu identisch. Wie geht das?

Anstieg der Difficulty

Die Bitcoin-Difficulty: Die Difficulty misst wie schwer es ist den nächsten Block zu finden. Je höher der Wert, desto mehr Computer-Power wird benötigt um die gleiche Anzahl an Blocks zu minen, gleichzeitig macht es das Netzwerk sicherer gegen Angriffe. Die Difficulty ist eine 256-Bit Zahl mit dem tiefsten Wert von 1. Die Difficulty passt sich ungefähr alle 2 Wochen (alle 2016 Blöcke) an, dabei wird ausgerechnet (Median der Zeit der letzten 11 Blöcke) ob das Netzwerk in dieser Zeit länger als 2 Wochen benötigte, um die 2016 Blöcke zu kreieren oder eben weniger (bei einer Rate von 10 Minuten pro Block im Durchschnitt). Wenn das Netzwerk länger braucht, wird die Difficulty proportional zur längeren Zeit nach unten korrigiert, andersrum wenn das Netzwerk mehr Blöcke erstellt hat, nach oben korrigiert.

Doch wie hat das alles angefangen, wenn noch kein Miner den Bitcoin geschürft hat?

Am Anfang, als Satoshi gemined hat, muss die Difficulty um die 1 gelegen haben Denn die Formel geht immer von der tiefsten Difficulty 1 aus.

Um die Difficulty des nächsten Blocks zu berechnen, wird folgende Formel angewandt.

Aktuelle_difficulty  =  1 / Difficulty.

Als Zusammenfassung: Die Difficulty bestimmt schlussendlich, ob das Netzwerk zu viel power oder zu wenig power besitzt und diese Entscheidung wird alle 2 Wochen neu getroffen. Um die konstante Ausgabe vom Block-Reward zu garantieren.

Wenn jemand sagen hört, dass es „immer schwieriger wird einen Block zu finden in Zukunft, weil die Miner immer wie mehr Energie aufwenden müssen“, dann mag es wohl Stimmen, dass die Hashrate immer weiter steigt, weil die verfügbare Computerhardware immer leistungsstärker wird.

Jedoch stimmt es nicht. Dass das es immer schwieriger wird, auf Grund von einer steigenden Difficulty. Denn das Bitcoin-Netzwerk reguliert sich alle zwei Wochen selbst und bestimmt wie viel Energie notwendig ist, um alle 10 Minuten einen Block zu finden.
Wenn es zu viele Miner hat, werden die wenigsten rentablen über die Difficulty-Anpassung rausgespült, da es für sie zu kostspielig wird, die Hardware weiter zu betreiben. Somit hat Bitcoin immer die notwendige Anzahl an Miner und somit Energie, die es benötigt um neue Blocks zu finden und Transaktionen durchzuführen.