Blockchain ist nicht gleich Blockchain

Die Blockchaintechnologie ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Unternehmen erkennen den Mehrwert und wollen sich diesen zu Nutze machen.
In den letzten Wochen war immer wieder von verschiedenen Unternehmen zu hören, die in Blockchain und dessen Technologie einsteigen.

Doch Blockchain bedeutet nicht gleich Gewinne für Investoren, welche in aktuelle Projekte, gelistet auf Coinmarketcap, investiert haben.
Denn hier müssen wir deutlich unterscheiden zwischen öffentlichen Blockchains und Projekten, und jenen die von großen internationalen Unternehmen geführt, bzw. unterstützt werden.

Denn die Aktivität eines Unternehmen im Blockchainbereich ist nicht mit einem Investment in Bitcoin oder Ethereum gleichzusetzen.
Dass sich Unternehmen für Blockchain und Krypto interessieren ist kein neues Phänomen.
Bereits im Jahr 2017 und 2018 sind verschiedene Unternehmen in den Markt eingestiegen.

So z.B. verschiedene internationale Transportunternehmen. Dabei können wir z.B. die Maersk nennen, die bereits im August 2018, zusammen mit IBM, eine Plattform für gesicherte Informationen für Versand- und IoT-Daten, Dokumente und Zollanmeldungen geschaffen haben.

In letzter Zeit vermehrt sich die Meldungen von Unternehmen, die in irgendeiner Weise einem Blockchainprojekt beitreten oder selbst eines starten. Dies ist perse eine gute Entwicklung, denn es bringt das Wort Blockchain und “Krypto” tiefer in die Gesellschaft. Die dadurch vielleicht auch andere Kryptowährungen kennen lernen oder sich dafür interessieren.
Zu den Unternehmen gehören z.B. Daimler, die Commerzbank oder auch JP Morgan, die Liste könnte noch weitergeführt werden.

Dabei reicht das Engagement von der Erschaffung eines eigenen Coins, beispielhaft dem JP-Morgan Coin (kurz JPM Coin), welcher für Transaktionen zwischen Banken genutzt werden soll.

Bis hin zur Schaffung einer Plattform, Corda, welche von dem Bankenkonsortium R3 genutzt werden soll um Transaktionen abwickeln. Die Plattform soll zwar XRP, den Coin von Ripple, unterstützen, in welchem Umfang dieser dann Anwendung findet und den Preis in die Höhe treiben kann bleibt allerdings offen.  Ein direktes Investment in R3 ist leider nicht möglich. Der einzige Weg wäre der Kauf von XRP. In der Hoffnung, dass dieser im Anschluss von weiteren Partnerschaften profitieren kann. Jedoch ist ein Investment in XRP nicht mit einem Investment in R3 gleichzusetzen.

Daher sollten wir durchaus vorsichtig sein, wenn mal wieder von dem Einstieg eines Unternehmens in die Kryptowelt die Rede ist. In den meisten Fällen kochen sie ihr eigenes Süppchen und der normale Kryptoinvestor kann nicht an dieser Entwicklung partizipieren.

So bleibt uns nur die Hoffnung, dass schlussendlich eine offene Blockchain gewinnen wird und die Allgemeinheit durch solche Vorstöße von Bitcoin und der Seriosität der Kryptowelt überzeugt wird.

Höchstens durch ein Investment in jene Unternehmen, welche die privaten Blockchains vorantreiben, kann daran partizipiert werden. Zum Beispiel in Form von Aktien. Als Beispiel kann hier IBM, Daimler und co. genannt werden, die gemeinsam mit an Hyperledger arbeiten.

Unternehmen Aktiv in Hyperledger

Dies wäre jedoch genauso spekulativ, wie eine Investment in ICO´s, denn ob sich der Erfolg von Hyperledger an einer Aktie, wie der Daimler messen lässt, ist eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz ist es als privater Investor von Vorteil, sein Vermögen in unterschiedliche Anlageklassen zu verteilen.

Dazu gehören auch Aktien, so könnte die Aktivität in Krypto von bestimmten Unternehmen ein Indikator dafür sein, die Entscheidung, in welche Aktie investiert wird, zu erleichtern. Denn eins sollte mittlerweile klar sein, Blockchain ist nicht nur eine Randerscheinung, es wird einen entscheidenden Einfluss auf unsere Zukunft haben.

Brave Browser