Eine Gefahr für Ripple?

Seit Februar ist bekannt, JP-Morgan wir einen eigenen Stablecoin auf den Markt bringen. Nun beginnt die Testphase.

Die Ankündigung, „Facebook wird eine Kryptowährung auf den Markt bringen“, hat in den vergangen Wochen für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei ist Facebook nicht der einzige „Big Player“, der an Plänen einer Blockchainlösung arbeitet.

Auch JP-Morgan Chase hat sich dazu bekannt, dass sie an einer eigenen Kryptowährung arbeiten. Den JPM Coin. JP-Morgan ist eine US Investmentbank, mit einem jährlichen Umsatz von 130 Milliarden Dollar. (Facebook 55 Milliarden)
Jedoch werden die Meisten eher den Namen Facebook kennen, denn durch die sozialen Dienste, des Konzerns, ist es einfacher einen persönlichen Bezug dazu aufzubauen.

Den wenigsten wird bekannt sein, dass JP-Morgan täglich 6 Billionen US-Dollar um die Welt bewegt.
An dieser Stelle möchte JP-Morgan, mit ihrem Stablecoin, ansetzen.
Mit der Blockchaintechnik sollen finanz- und konzerninterne Transaktion erleichtert werden.
JP-Morgan zufolge soll das Interesse bei Kunden groß sein. Da es durch den Coin einfacher sein wird weltweite Transaktion durchzuführen.

Ripple in Gefahr

Der JPM Coin und Ripple möchten die selben Probleme lösen. Beide haben als Ziel schnelle, günstige und sichere Transaktion weltweit.
Dabei könnte, nach unserer Meinung, JP-Morgan, Ripple den Rang ablaufen.

Ripple hat zum aktuellen Zeitpunkt zwar noch einen technischen und adaptiven Vorsprung.
JP-Morgam könnte jedoch, mit entsprechenden Mitteln, diesen Vorsprung schnell aufholen.

Denn JP-Morgan ist in vielen Punkten Ripple deutlich überlegen. Im Gegensatz zu Ripple ist JP-Morgan eines der größten Finanzhäuser, welches mehre Billionen Dollar pro Tag versendet. Somit sind eine entsprechende Nutzung, des neuen Coins, bereits garantiert. Denn nichts liegt näher als den eigene Coin, in den eigene Transaktionen zu verwenden. JP-Morgan hat im Gegensatz zu Ripple bereits viele aktive Kunden, die betreut werden. Somit wird das Werben für die Nutzung einer neue Plattform um einiges einfacher sein.

Keine Kursschwankungen

Kunden die den JPM Coin verwenden werden, müssen sich nicht vor einer hohen Volatilität fürchten. Der Coin soll ein Stablecoin werden. Weiterhin soll der Coin, im Gegensatz zu klassischen Kryptowährung, auf keinen Börsen gehandelt werden.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Sollte die Vision von JP-Morgan wirklich umgesetzt werden, wird Ripple zu kämpfen haben. Denn sobald die Banken auf ein Produkt aus Ihrer eigene Branche setzen, wird die USP (Unique Selling Proposition) ohne alternative wegfallen.
Somit bleibt es für uns spannend, wie sich der JPM Coin nach der Testphase entwickelt.
Aber sowohl JP-Morgan, als auch Ripple müssen sich früher oder später mit Regulierungsbehörden auseinandersetzen, wenn ihr Produkt zu Bedrohung des Fiat-Geldsystems wird.

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