Hat Dr. Julian Hosp 2,2 Millionen Token verkauft?

Quelle: Julian Hosp Twitter

Dr. Julian Hosp verkaufte wohl 2,2 Millionen PAY-Token, vor seinem Abgang bei TenX. So heißt die Spekulation, welche aktuelle im Netz unterwegs ist.

Bereits gestern berichteten wir über Dr. Julian Hosp´s Rücktritt und Ausstieg aus dem Fintechunternehmen TenX.
Genauere Gründe für diese Entscheidung lieferte weder TenX noch Julian Hosp selbst.

Einige Stunden später sind schon die ersten Gerüchte, um einen gezielten Verkauf von PAY-Token, aufgekommen. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam der Post des Nutzers u/gmgb.


So stellte der Nutzer u/gmgh fest, dass zwischen dem 26. Dezember und 31. Dezember insgesamt 2,2 Millionen PAY-Token, von zwei verschiedenen privaten Ethereumadressen, zu Bittrex transferiert wurde. Vermutlich mit der Absicht diese rund um den Snapshot des PAY-Token zu veräußern.

Weshalb sollen die Adressen Julian Hosp zuordenbar sein?

Die erste Adresse ist mit einer Signatur versehen, welche womöglich von Julian hinterlassen wurde. Wir müssen dabei darauf hinweisen, dass jede Person eine Signatur schreiben kann.
Die zweite Adresse soll Julian Hosp zuordenbar sein, zumindest einem TenX-Gründungsmitglied, da diese in der Vergangenheit regelmäßig 6250 PAY-Token erhalten hat.
Diese Eingänge sollen das Gehalt der Mitglieder sein, welche in PAY bezahlt werden. Das Gehalt soll 6250 PAY im Monat betragen.

Beide Adressen sind einander bekannt, da in der Vergangenheit zwischen den beiden Adressen 13000 PAY-Token transferiert wurde.

Julian zeigte sich am gestrigen Tag betrübt darüber, dass er solche Vermutungen lesen muss. Auch gegenüber BTC-Echo betonte er, dass das Veräußern von PAY-Token im Dezember aus steuerlichen Gründen stattgefunden haben soll

Und betonte wiederholt, dass die Entscheidung als Präsident zurückzutreten, erst in den letzten drei Tagen getroffen wurde.

Aktuell hat sich Herr Hosp ganz von Twitter verabschiedet, wie seine Frau Bettina am heutigen Morgen auf Twitter verkündete.

Auch bei einem Verkauf, aus steuerlichen Aspekten, kann man ein geschicktes Wählen des Zeitpunkts unterstellen. Schließlich erhöhte sich das Handelsvolumen und der Preis des Tokens, vor dem Snapshot.

Auch wenn Julian sich aktuell du dieser genauen Thematik nicht äußert und wohl auch nicht äußern wird. Stellt ein Verkauf von Token keine Straftat da, Token sind keine Wertpapier im Sinne des Aktiengesetzes. Es wäre das Fairste für alle Investoren, hier aufzuräumen und klare Fakten zu schaffen. Besonders, unter dem Aspekt, dass sowohl Julian Hosp, als auch TenX eine positive Zukunft am Kryptomarkt anstrebt. Dabei wären solche Spekulationen und Unstimmigkeiten, Hindernisse auf dem Weg. Die sich aber leicht aus dem Weg räumen lassen würden, wenn man den Worten von Julian Hosp glauben schenken kann.

Da vieles aktuell aus Vermutungen und Spekulation beruht, werden wir diese Thema weiter verfolgen und euch berichten.

Bildquelle:
Twitter Julian Hosp