Update: Julian Hosp bezieht Stellung, TenX im Q&A Nachweise fehlen

Dr. Julian Hosp wies die Vorwürfe zum Verkauf der Token zurück, es soll ein Verkauf, wie jährlich üblich sein.

Es hat wohl jeden überrascht, als letzte Woche Julian Hosp seinen Posten bei TenX aufgegeben hat. Bereits wenige Stunden nach der Verkündung machten bereits die ersten Gerüchte die Runde, dass Julian kurz nach dem Snapshot 2,2 Millionen Token verkauft haben soll.

Nun meldete er sich am 14. Januar über einen Mediumpost bei seinen Followern, dementierte die Anschuldigungen und verurteilt die Presse und Öffentlichkeit scharf.

“ ..dass ich angeblich 2,2 Mio. Token als Insider verkauft habe. Das ist falsch und basiert auf inkorrekten Tatsachen, die jemand versucht hat, ohne Substanz irgendwie zu kreieren. Jeder, der tatsächlich die Details überprüft, hätte das sofort sehen müssen. Leider überprüfen die meisten Leute und auch die Presse nicht die Fakten, sondern plappern nur dem nach, was andere sagen, die wiederum dasselbe tun.“

Er habe nach Angaben die Token nach dem Snapshot verkauft um seine Einkommensteuer auszugleichen.

„Ich habe Token als Teil meines Gehalts erhalten und muss, basierend auf dem Wert zum Zeitpunkt des Erhalts, Steuern darauf zahlen — genau wie jeder andere Steuerzahler auch. Nichts von all dem ist auf Insiderinformationen zurückzuführen.“

Zwar widersprach er den Vorwürfen scharf. Über die Anzahl der verkauften Token verlor Julian Hosp keinen Ton.
Auch darf vergeblich darauf gehofft werden, dass TenX im Q&A, welches am  heutigen 17. Januar stattfinden wird, eine Antwort liefer wird.
TenX wird versuchen alle Ziele für 2019 zu erreichen, auch ohne ihren Präsidenten.
Auf eine Aufklärung der Umstände wird wohl nicht stattfinden.

So wäre es für die kritisierte Öffentlichkeit durchaus von Interesse:

  • Natürlich, wieso hat Julian das Unternehmen verlassen.
  • Wie viele Token wurden verkauft.
  • Wann wurden die Token verkauft.
  • Weshalb wurden die Token nicht schon weit vor dem Snapshot verkauft.
  • Wem gehören die 2,2 Millionen versendeten Token und was ist mit diesen passiert.

So erläuterte er auch in einem Livesteam vom 31.08.2018, dass die Rechtsabteilung größere Ankäufe und Verkäufe genehmigen muss, um Insidertrading zu verhindern.
Weshalb wurde dann gerade dieser Verkauf genehmigt?

Im klassischen Aktienhandel würde es wohl Untersuchungen nachsichziehen, im Kryptomarkt fehlt hierzu die Regulierung. Trotzdem sollten solche Sachverhalte, vor allem für seine Fans aufgeklärt werden.
Auch wenn es vollkommen nachvollziebar ist, dass beide Seiten nicht alle Details in die Öffentlichkeit tragen wollen.

Denn auch er fordert dazu auf:

„Ich kann dich nur ermutigen, dem Team und mir eine faire Chance zu geben…Also, hör auf vorab darüber zu urteilen.“

Daher sollten, gerade bei der eigene Forderung nach einer fairen Chance, die Karten offen auf den Tisch gelegt werden, um es den Fans zu ermöglichen, ihr eigenes Urteil zu bilden.

Update:
Während dem heutigen Q&A machte TenX nochmals klar, dass keine genauen Details genannt werden, weshlab Julian Hosp das Unternehmen verlassen hat.
Wer die Token verkauft hat konnte Toby nicht sagen, er wieß darauf hin, dass Ver- und Ankäufe aus dem Unternehmen heraus genehmigt werden müssen.
Auch Ihnen ist nicht bekannt, dass jemand aus dem Unternehmen PAY-Token verkauft hat, dies steht allerdings im Widerspruch zu Julian Hosps Mediumpost.
Obwohl Julian das Unternehmen verlassen hat, hält er weiterhin Unternehmensanteile.


Bildquelle:
TenX-Wallpaper