Viele Bitcoinspenden für Julian Assange, nachdem dieser in der letzten Woche festgenommen wurde.

Julian Assange wurde letzten Donnerstag, in London, verhaftet. Nachdem Ecuador seinen Asylschutz zurückgezogen hatte. Das mediale Interesse war gewaltig als er aus der Botschaft Ecuadors getragen wurde.

Julian Assange, sah gänzlich mitgenommen aus, die vergangen Jahre haben sichtbar an seinem Erscheinungsbild genagt.

Er war seit der Erteilung des Asyls, im Jahre 2012, in der Botschaft ansässig. Damals versuchte er einem schwedischen und britischen Haftbefehl zu entgehen.

Angeblich soll er mehrfach gegen das Hausrecht verstoßen haben, weshalb es nicht weiter möglich war im Asyl zu gewähren. In weitet dies der Wahrheit entspricht, kann schlecht beurteilt werden.

Obwohl die öffentliche Meinung gespalten ist, spenden die Anhänger von Assange jetzt aktiv für einen Verteidigungsfonds.

Es sind bisher 8 Bitcoin zusammengekommen

Weltweit möchten Menschen Assange unterstützen und spenden für dessen Verteidigung.
Das offizielle Wikileaks-Wallet verzeichnet aktuell 406 Transaktionen und verfügt über eine Balance von 8,52 BTC.

Dies entspricht zum aktuellen Kurs einem Gegenwert von rund 41000 Dollar. Und könnte somit eine gute Unterstützung sein um die passende Verteidigung zu finden.

Weiterhin ermöglicht Wikileaks auch die Unterstützung mithilfe von Zcash. Die Tatsache, dass Spenden mithilfe von Kryptowährungen erfolgen, sollte für jeden, der mit Assange vertraut ist, nicht überraschen.

Tatsächlich ist der Wikileaksgründer ein ausgesprochener Bitcoinfan. Denn Wikileaks investierte bereits 2010 in Bitcoin, nachdem Mastercard und PayPal die Nutzung ihrer Dienste für Wikileaks beschränkte.

Es bleibt unklar, was Assange’s Schicksal sein wird. Aktuell liegen sowohl Auslieferungsersuche der Schweden als auch der USA vor.

Die Unterstützung durch Spenden an Assange zeigt jedoch, wie Kryptowährungen Menschen auf der ganzen Welt verbinden und wie, ohne das klassische Fiatsystem, jeder finanziell unterstützt werden kann.

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Bildquelle: Victoria Jones/PA Wire/dpa
Quelle: Toshitimes