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Warum es gut ist, dass Binance das Future und Derivate Geschäft für gewisse Länder heraus nimmt!

Binance nimmt das Geschäft mit Future und Derivaten aus dem Angebot! Warum?

Das offizielle Statement von Binance: Da sich das Krypto-Ökosystem weltweit weiterentwickelt, evaluieren wir kontinuierlich unsere Produkte und arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um die Bedürfnisse unserer Benutzer zu erfüllen.

Daher wird Binance seine Futures- und Derivate-Produktangebote in Deutschland, Italien und den Niederlanden abbauen. Ab sofort können Nutzer aus diesen Ländern keine neuen Futures- oder Derivate-Produktkonten eröffnen. Ab einem späteren Zeitpunkt, der in einer weiteren Mitteilung bekannt gegeben wird, haben Nutzer aus diesen Ländern 90 Tage Zeit, um ihre offenen Positionen zu schließen.

Quelle: Nichtverfügbarkeit von Futures und Derivaten in Deutschland, Italien und den Niederlanden | Binance-Unterstützung

81% der Kleinanleger verlieren Geld Im CFD Geschäft. Quelle: CFDs – Riskanter Spaß: Strengere Regeln, Tipps für den Handel – 23.04.19 – BÖRSE ONLINE (boerse-online.de) Es gibt im Krypto Bereich keine genaue Statistik, dennoch wird’s dort ähnlich sein wie im CFD Bereich.

Im reguliertem Futures Bereich stehen oft für Kleinanleger (keine institutionellen Investoren) nur ein Hebel von 30x zur Verfügung, was an sich schon ein sehr großer Hebel zum handeln ist. Dagegen war es, im Future Bereich von Binance, ein 125x Hebel.

Große Hebel bedeuten starke Ausschläge bei volatilen Märkten

Diese riesigen Hebel können zwar sehr schnell positive Effekte haben, wenn der Kurs in die richtige Richtung läuft. Und der Anleger mit minimalen Kursbewegungen bereits große Gewinne erzielt. Aber sobald der Kurs die falsche Richtung ausschlägt, ist der „Margin Call“ nicht weit (Total-Ausfall). So kann auch innerhalb eines positiven Trends, bereits ein kleiner Rücksetzer, zum Totalverlust führen.

Durch Promoter auf Plattformen wie Youtube, lassen sich Kleinanleger gerne hinreisen, doch auch mal ihr Glück zu versuchen. Nach dem Motto: Das was die können kann ich auch, ein Verlust scheint nicht möglich zu sein. Einfach mal eine Position eröffnen, ich will ja schließlich auch reich werden.
Mit nachhaltigem Investieren hat diese Glückspiel nichts zu tun, allzu häufig steht nur Gier und der Wunsch nach schnellem Reichtum im Vordergrund. Doch reich werden und reich bleiben ist kein Spaziergang.

Auch wenn einige Meinungen darauf hinaus spielen das ihnen nun die Freiheit genommen wird durch diese Regulatorische Maßnahme. Da der Zugang zu solchen Geschäften nun erschwert wird. Doch der Handel ist weder verboten. Ein Beispiel:

Für den Professionellen Handel mit regulierten Futures für BTC und ETH gibt’s es unter anderem die CME Group https://www.cmegroup.com/markets/cryptocurrencies.html#explore-our-cryptocurrency-products

Jene müssen auch die Kehrseite der Medaille gesehen werden: Auch dies ist ein Schritt zur langfristigen Adaption von Kryptowährungen. Mit solchen Maßnahmen wird auch in gewisser Art und Weise klar, Bitcoin und co. sind in der Masse angekommen. Und ob man es möchte oder nicht, gehört zu Finanzprodukten auch der Schutz des Kleinanlegers.

Für alle, die weiter „zocken“ möchten, wird es auch in Zukunft genügend im Angebot geben.

Diese ganze „Zockereien“ mag für den ein oder anderen wohl spannend und zugleich ein Nervenkick sein, doch hat mit dem langfristigem und nachhaltigem Investieren nichts zu tun.

Lieber langsam, aber stetig Investieren!