Was sind Seed, Private- und Public Key?

Was sind Seed, Private- und Public Key?

Seed, Private-Key und Public-Key sind gängige Begriffe in der Welt der Kryptowährungen. Doch was ist der Unterschied und wieso kann man sich dies mit der IBAN und dem Pin bildlich vorstellen.

Der Public-Key ist vom Prinzip eine Art Kontonummer, die öffentliche Adresse, die jeder einsehen kann und die an jeden weitergegeben werden kann. Zum Vergleich mit der IBAN kann hier jedoch jeder, durch einen Blockexplorer, das Guthaben und die Transaktionen der Adresse einsehen. Dies sorgt für eine absolute Transparenz.

Somit genügt es zum Empfangen von Kryptowährungen die private Adresse (Public-Key) weiterzugeben.
Denn der Sender kann ohne den passenden Private-Key nichts mit dem Public-Key anfangen und nicht auf Kryptowährungen zugreifen.
Dies bedeutet: die Weitergabe des Public-Keys ist ungefährlich.

Der Schlüssel zu den Kryptowährugen

Der Private-Key ist vergleichbar mit einem privaten Schlüssel, der den Zugang zu den Kryptowährungen gewährleistet.

Die Verbindung aus Public-Key und dem passenden Private-Key stellt den Beweis da, dass ihr der Inhaber des entsprechenden Wallets seid.

In einer vereinfachten technischen Darstellung, verschlüsselt der Public-Key das Wallet und der Private-Key wird dazu benötigt um dieses wieder zu entschlüsseln

SEEDS als Sammlung von Keys

Hardware- und Multiwallets, wie ein Ledger, sind in der Regel nicht nur Speicher für eine bestimmte Kryptowährung, sondern bieten dem Benutzer die Möglichkeit viele auch absolut unterschiedliche Kryptowährungen abspeichern zu können.

So müssen mehrere völlig unterschiedliche private Keys gesichert werden, der Nutzer sollte sich aber nicht alle einzeln abspeichern müssen.
Dies würde nur zu Verwirrung sorgen. Um dies zu ermöglichen greifen diese Wallets auf SEEDs zurück.

Ein Seed ist eine Aneinanderreihung von mehreren Wörtern, die entweder aus 12 oder 24 Wörtern bestehen.

Aus dieser Sammlung an Wörtern leitet sich ein Multi- und Hardwarewallet dann entsprechende Private-Keys ab.

Das hat den großen Vorteil:
Der Nutzer muss lediglich 12 oder 24 sichern um den Zugriff auf all seine Kryptowährungen zu gewährleisten
Beim Eingeben eines Seeds kommt es zu weniger Fehlern, denn es handelt sich dabei um logische Worte, die das menschliche Gehirn kennt.
Die Kombination der Worte und die daraus resultierenden privaten Keys bleiben einzigartig.

Jedoch haben SEEDs einen großen Nachteil, der Verlust einer einzigen Folge aus Worten kann dazu führen, dass womöglich viele völlig unterschiedliche Kryptowährungen, auf unterschiedlichen Wallets, mit unterschiedlichen privaten Keys auf einen Schlag verloren sind.

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